Was ist das Zeltcafe?

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SO FING ALLES AN – UND IST’S BIS HEUTE!

Die Idee war einfach: in den Sommerferien war regelmäßig nichts los in Ditzingen, und die Ditzinger Jusos, der Jugendkulturverein Rockfete sowie das Ditzinger Jugendhaus hatten sich vorgenommen, das zu ändern. Zwei aneinander gestellte bunte Zirkuszelte sind bis heute die Basis für Musik, Kino, Literatur und gemütlichem Cafébetrieb in der Ditzinger Glemsaue.

Ditzinger Nachwuchsbands, „Die Ritter der Kokusnuß“ und ein Workshop Wasserpfeiffenbauen waren die Programmpunkte des ersten Jahres. Das ausgeschenkte Guiness vom Fass war damals noch eine Besonderheit, und auch die anderen Getränke und die Snacks waren sensationell günstig.

Nur der auserwählte Termin an den letzten beiden Ferienwochen brachte kein Glück, sondern Regen und Kälte, und so stand das Zeltcafe im dritten Jahr kurz vor dem Aus, nachdem sich Glühwein zum meist-verkauften Getränk entwickelt hatte.

Die Verlegung der Zeltcafes in die mittleren Ferienwochen brachte besseres Wetter, und die Organisatoren nutzten die gute Stimmung, das eher handgestrickte Programm durch richtige Highlights zu ergänzen. Die Theatersportgruppe „drama light“ aus Heidelberg, die Ex-Terroristin
Inge Vieth, Zentrifugal, Wiglaf Droste, die Brecht Enkelin Hanne Hiob, Joint Venture, Harry Rowohlt und immer wieder die Titanic Boygroup waren u.a. seitdem zu Gast im Zeltcafe.

Doch neben dem kulturellen Angebot gehört das abendliche Bier vom Fass in der untergehenden Sonne in der idyllischen Lage gegenüber dem Schloss zum Schönsten, was Ditzingen im August zu bieten hat.